Türkische Filmpremiere

Premiere des türkischen Films und der türkischen Patientenbroschüre im „Tiyatrom“

Premiere des türkischen Films und der türkischen Patientenbroschüre im „Tiyatrom“

Die Stiftung Eierstockkrebs lud am 27. März 2011 ins türkisch-deutsche Kieztheater „Tiyatrom“ in Berlin-Kreuzberg. Anlass der Einladung war die Vorstellung des Dokumentar- und Aufklärungsfilms „die zweite stimme-ikinci ses“ in türkischer Sprache. Rund um die Filmvorführung gab es ein musikalisches und literarisches Rahmenprogramm: Die Flamenco-Tänzerin Canset Bilgin trat zu Live-Musik von Jose Ramirez (Gesang) und Zamna Urista Rojas (Gitarre) auf, die Autorin Hatice Akyün las aus einem ihrer Werke und Pianist Emre Elivar entließ das Publikum nach der Filmvorführung mit Klängen von Chopin in den anschließenden Empfang.

Die knapp 200 geladenen Gäste zeigten sich sowohl von der Veranstaltung, als auch vom Engagement der Stiftung beeindruckt. Unter ihnen war auch Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die mit einem spontanen Grußwort das wichtige Engagement lobte und gleichzeitig ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der Stiftung bekundete. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 verfolgt die Stiftung Eierstockkrebs das Ziel, Patientinnen und deren Angehörige umfassend über die wenig bekannte Krankheit zu informieren, die Forschung voranzubringen und den Betroffenen Mut und neue Hoffnung im Kampf gegen den Eierstockkrebs zu geben. Dass hierzu  Informations-Material in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt wird, ist Teil der Stiftungsphilosophie.  „Gerade gegen eine Krankheit wie Eierstockkrebs, die in vielen Kulturen noch immer tabuisiert wird, ist  Aufklärung die beste Waffe. Und Aufklärung geht nicht in einem großen Schritt, sondern sie ist ein Prozess und den haben wir heute für die türkische Community angestoßen“, so Gründer und Vorstandsmitglied der Stiftung Prof. Dr. med. Jalid Sehouli. Über das große Interesse und die Hilfsbereitschaft der geladenen Gäste zeigte sich Vorstandsvorsitzende Carolin Masur erfreut: „Dass wir so viel positive Resonanz und Nachfragen von ehrenamtlichen Helfern bekommen, macht uns stolz, denn es zeigt, dass unser Engagement wertgeschätzt wird und die Menschen erkennen, wie wichtig es ist“.